Der „Bewaffnete Arm revolutionärer Kräfte – Freistaat Hannover Nord“ hat bereits in den ersten Jahren des neuen Jahrtausends erfolgreich im Untergrund agiert.
Durch gezielte Informationspolitik und die Einschleusung einiger AgentInnen ist die von „Lindener“ Seite sowohl forcierte als auch dementierte Yuppiesierung des Stadtteils nun endlich ins öffentliche Bewußtsein gerückt. Im Endeffekt hat „Linden“ sich selbst enttarnt:
Es ist kein Geheimnis mehr, das Linden nichts anderes hervorzubringen vermag als arbeitsfaule StudentInnen, reaktionäre IGS-LehrerInnen und kriegstreibende Bündnisgrüne. Ausserdem scheint sich der „Lindener Butjer“ durchaus mit der Kaufkraft der Loft-Yuppies arrangieren zu können. Die Yuppisierung Lindens war vorauszusehen, dies liegt bereits in der brisanten Mischung aus Ignoranz und Akzeptanz gegenüber dem Ausverkauf des Stadtteils begründet, dem die LindenerInnen seit Jahren achselzuckend zuschauen.
Das die Stadt Hannover nun mit Anzeigen in der Linie 10 für den „Szenestadtteil“ wirbt erscheint da nur konsequent. „Linden“ ist im Begriff, die nächste List zu werden; allem Anschein nach trennt diese Stadtteile nur noch die Nordstadt, nicht aber das neoliberale Lebensgefühl.
Die BARK-FHN sieht den Zeitpunkt gekommen sich aus dem Untergrund zu erheben da sich auf beiden Seiten des Ihmeufers Widerstand gegen die bestehende Lindener Ordnung und ihre reaktionären Verfechter (allen voran den Klassenverrätern des „Kommando Chaos“) mehrt.

Der BARK-FHN fordert mit aller Entschlossenheit die Repolitisierung Lindens, die Enteignung und ersatzlose Ausweisung der reaktionären Elemente sowie die Aufkündigungen der offensichtlich freundschaftlichen Beziehungen zur Stadtverwaltung sowie zur Bezirksregierung.
Aufgrund des politischen Bewußtseins- und Bildungsstandes des/r DurchschnittslindenerIn sind diese sanktions- und/oder womöglich KRIEGSvermeidenden Auflagen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nur unter bedingungsloser Anerkennung der Fahne des Freistaates Hannover Nord zu gewährleisten. Das Ultimatum für die Anerkennung des Protektoriats und die damit verbundene Amnesie für politische „Unreifheiten“ endet mit Sonnenuntergang des dritten Septembers, dem 03/09/2004.
Die feierliche Unterzeichung des Paktes gegen die kapitalistische Weltordnung findet am folgenden Tag, am 04/09/2004 um 16 Uhr statt.
Widerstand wird entschlossen beantwortet.

Viva la norte, viva la noche